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„Würst’l-Törn" der Berliner "Gummibärenbande"

Segelbericht: Biograd - Kornaten - Krka-Wasserfälle

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Berliner Gummibärenbande beim "Würstl-Törn" in Kroatien

 

Kornati 13.08. bis 20.08.2005

CREW (alles echte Berliner!):

Kirsten und Gerthold Kranz

Gunter und Kerstin Gerstenberger

„Vinni“ Veronika und Holger Hellmund

100 Stück Wiener, Frankfurter, Bockwurst

4 kg Gummibärchen

Skipper: „Toni“

 Boot: “Serengeti” Jeanneau 38

 

Törn-Route:

Biograd „Marina Kornati“ – Dugi Otok (Luka Telaščica)

Dugi Otok (Luka Telaščica) – Kornati (Rt. Opat)

Kornati (Rt. Opat) – Marina Skradin

Skradin Wasserfälle Krka

Marina Skradin – Pašman (Rt. Borovnjak)

Pašman (Rt. Borovnjak) - Biograd „Marina Kornati“

  

 Voller Erwartung gingen wir an Bord und jeder hatte andere Gedanken und Vorstellungen. Schon zu Hause versuchten wir uns auf diesen Törn einzustimmen. Gerthold übte mit uns Knoten und machte uns mit der kleinen Seemannschaft vertraut.

Für ihn, Kirsten und Holger als den erfahrenen Seglern unter uns war es nichts Neues, für Kerstin, Gunter und Vinni begann ein Abenteuer. Uns einte die Hoffnung unvergessene Tage zu erleben und dabei nicht seekrank zu werden. Wir meinten für alle Fälle auch ausreichend Reisetabletten an Bord zu haben.

Mit Auslaufen aus der Marina erhielt Vinni ihre Feuertaufe als Steuerfrau. Die gleichzeitig auslaufende Fähre wurde souverän ignoriert und sicher umschifft.

„Navigatore“ Gerthold brachte uns auf die Seemeile genau ans jeweilige Tagesziel und so reihten wir Seemeile an Seemeile und erlebten dank der „präpotenten PS-Junkies“ auf den Motorbooten „die perfekte Welle“.

 Das erste Tagesziel Luka Telaščica erreichten wir „dampfend“, wie es Gunter und Holger in Erinnerung an ihre Zeiten beim Fangplatzwechsel auf Fischereischiffen nannten. Die erste Nacht in einer „einsamen“ Bucht – dachten wir. Mit uns weitere 10 bis 15 Segler und Motorboote meist mit einer von Toni so geliebten italienischen Crew .... Die einsamen Buchten gibt es wohl nur ab Ende September ...

 

Opat: Blick auf die Bucht bei Vollmond, 4 Häuser, 2 Konobas, Fischessen satt

 Bei Wein und Käse wurde dieser Törn für alle zur Bildungsreise, für Toni den Wiener wurde bald der Unterschied zwischen der Berliner Stulle und der Stolle(n) klar, für uns unerfahrene Seeleute wurde aus dem Knoten „Das Große Durcheinander“ zunächst der „Seemannsverzweiflungsknoten“, bis uns dann Palstek, doppelter Palstek, Webleinstek und Schotstek  gelangen.

Dank unseres Abkommens mit Rasmus steigerten wir uns von Tag zu Tag und hielten uns nicht an die alte Seglerregel „bei Windstärke 1 – 3 wird nicht gesegelt und ab Windstärke 4 ist Segeln unmöglich“. 

Zunächst tuckerten (dampften) wir mit Motorkraft, am nächsten Tag mit Genua um am übernächsten Tag schließlich auch das Großsegel zu setzen. Auf dem Weg nach Pašman - segeln pur mit dem Erlebnis uns begleitender Delphine. Selbst bei größter Schräglage, die bei 4 -5 Bft erreicht werden kann, hielt Kirsten uns auf Kurs und überzeugte Kerstin als Steuerfrau die „Frauenpower“ am Steuer zu komplettieren. Wir Frauen wollten Rudergänger Gunter dabei in nichts nachstehen. Die größte Auszeichnung für uns war es, dass Toni sich unter Deck traute und wir die Segelmanöver unter der „Befehlsgewalt“ unseres Navigatore Gerthold ausführten.

 

Landgang in Skradin zu den Krka Wasserfällen, mit baden direkt vor den Fällen; abends kulinarische Spezialität mit Lamm im Tontopf unter Holzkohle gegart und Muscheln als Vorspeise in der Konoba "Toni" (hat aber nichts mit dem Skipper zu tun).

 

Smut Holger sorgte für das leibliche Wohl an Bord, es gab Würst’l (wienerisch als Sammelbegriff für Wiener, Frankfurter und Bockwurst) als Hauptgericht, als Abendessen und auch mal zwischendurch – in Unmengen (so empfand es wenigstens Toni) für uns konnten es nicht genug sein. Die Würst’l wurden mit Gummibären, sauren Apfelringen und anderen Köstlichkeiten aus dem Hause
HA . . BO – in Unmengen (so empfand es wenigstens Toni) für uns konnten es nicht genug sein, ergänzt.

Besonders der Rudergänger wurde mit Essen und Trinken bei seiner „Arbeit“ gehegt und gepflegt.

 

Der Törn endete wie er begann: Steuerfrau Vinni ignorierte die Fähren und brachte uns ohne Probleme zurück nach Biograd. Leider erreichte uns die Zivilisation viel zu früh.

 Konoba-Opat.jpg (67874 Byte)  Opat-Fischplatte.jpg (77113 Byte) opat-konoba.jpg (74288 Byte)

ausschau-halten.JPG (108920 Byte)  Regen.jpg (65520 Byte) Skip-Gerthold.jpg (56538 Byte)

kerstin-kirsten.jpg (108902 Byte) action-an-deck.jpg (65632 Byte)Kartenarbeit.jpg (52713 Byte)

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 P.S. - Uns ging´s  guat - ja mir hatten’s scheen

 Gummibärenbande aus Berlin

"Gummibärenbande": 

Gewählt zur Crew des Jahres 2005 - herzlichste Gratulation!

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Allerletzte News (Juli 2006):

Vorbereitung auf den kommenden Venedig-Segeltörn (9/06) - auf Berliner Gewässern!

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Stand: 02. Juli 2006